seewhatmitchsee, Fotolia

Bildung

In den FAQs der Handwerkskammer finden Sie Antworten auf Ihre Fragen.

Nachfolgend finden Sie die häufigsten Fragen aus dem Bereich Bildung:
Ausbildung, Meistervorbereitung und Meisterprüfung sowie Weiterbildung

Häufig gestellte Fragen aus dem Bereich Ausbildung

1. Was muss ich beachten, wenn ich ausbilden will?

Die Azubis im Handwerk werden im dualen System ausgebildet. Sie besuchen abwechselnd Betrieb und Schule. Ausbilder sollten die Handwerksordnung, das Berufsbildungsgesetz und - sofern Jugendliche ausgebildet werden - das Jugendarbeitsschutzgesetz inhaltlich kennen, denn hier sind die Rechte und Pflichten von Ausbildern und Lehrlingen (Auszubildenden) genau geregelt.
Zu Beginn des Ausbildungsverhältnisses muss ein Ausbildungsvertrag abgeschlossen werden. Wer verantwortlich ausbilden will, muss persönlich und fachlich geeignet sein und die erforderlichen berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse nachweisen. Handwerksmeister erfüllen diese Voraussetzungen. Bei Ausbildern ohne Meisterprüfung werden die fachlichen Kenntnisse durch eine Gesellen- oder Abschlussprüfung nachgewiesen, der Ausbilder muss 24 Jahre alt sein und ebenfalls die erforderlichen berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse nachweisen. Möglich ist dies durch die Ausbildereignungsprüfung. Nutzen Sie das kostenlose Angebot der Handwerkskammer und sprechen Sie mit den Ausbildungsberatern der Kammer. Ein Beratungsgespräch vor der Ausbildung lohnt sich.



2. Ich möchte in meinem Betrieb erstmals ausbilden. Wo finde ich die rechtlichen Grundlagen?

Die rechtlichen Grundlagen sind in der Handwerksordnung oder im Berufsbildungsgesetz niedergelegt. Bei Jugendlichen ist das Jugendarbeitsschutzgesetz zusätzlich zu beachten. Daneben ist die Ausbildungsordnung des jeweiligen Berufes wichtig, die das Berufsbild, die Prüfungsanforderungen und den betrieblichen Rahmenausbildungsplan enthält. Die Kammer empfiehlt auf jeden Fall die Kontaktaufnahme mit den Ausbildungsberatern.

Bauberufe:

Dipl.-Betriebswirtin Sandra Maier
Berufsbildung, Ausbildungsberaterin

Tel. 07131 791-153
Fax 07131 791-2553
Sandra.Maier--at--hwk-heilbronn.de

Holzgewerbe, Begleidung, Nahrung, Gesundheit, Glas, Papier- und sonstige Berufe:

Tischlermeisterin Hildegard Schulte
Berufsbildung, Ausbildungsberaterin, Mediatorin

Tel. 07131 791-164
Fax 07131 791-2564
Hildegard.Schulte--at--hwk-heilbronn.de

Metall-, Elektro-, Kfz-, SHK-Berufe, Fahrzeuglackierer:

Felix Fricke
Berufsbildung

Tel. 07131 791-154
Fax 07131 791-2554
Felix.Fricke--at--hwk-heilbronn.de

3. Wird die Zeit der Berufsschule auf die wöchentliche Arbeitszeit angerechnet?

Bei Auszubildenden unter 18 Jahren, die an einem Arbeitstag pro Woche in die Berufsschule gehen, zählt ein mindestens sechsstündiger Unterrichtstag als voller Arbeitstag. Finden zwei Unterrichtstage pro Woche (mit je sechs Stunden Unterricht) statt, zählt nur einer davon als Vollzeit-Arbeitstag. Bei volljährigen Azubis wird nur die Unterrichtszeit als tatsächliche Arbeitszeit gerechnet, die sich mit den Arbeitszeiten im Ausbildungsbetrieb deckt.



4. Wozu gibt es die Überbetriebliche Ausbildung (ÜBA) und wo findet sie statt?

Die Überbetriebliche Ausbildung (ÜBA)  dient dazu, das Wissen der Auszubildenden auf einen einheitlichen Stand zu bringen und die Qualität der Ausbildung zu verbessern. Bereiche, die im Ausbildungsbetrieb angesprochen oder gestreift wurden, werden in den ein- oder zweiwöchigen Veranstaltungen vertieft und intensiviert. Den Ausbildungsbetrieben bleibt damit der teure Personaleinsatz von Spezialausbildern erspart. Im Bildungs- und Technologiezentrum kümmern sich hauptberufliche Ausbilder (Handwerksmeister) um das Wissen der Lehrgangsbesucher. Nach den Kursen können die Azubis im Betrieb sofort ihre Kenntnisse einsetzen.




5. Ich habe Fragen zur Vergütung bei Auszubildenden. Wer kann mir weiterhelfen?

Fragen zur Vergütung, Urlaubsanspruch und wöchentlicher Arbeitszeit beantworten die Mitarbeiterinnen in der Lehrlingsrolle:


Tanja Gosson
Berufsbildung

Tel. 07131 791-155
Fax 07131 791-2555
Tanja.Gosson--at--hwk-heilbronn.de

Petra Rohrbach
Berufsbildung

Tel. 07131 791-156
Fax 07131 791-2556
Petra.Rohrbach--at--hwk-heilbronn.de

6. Mein Ausbildungsbetrieb hat Insolvenz angemeldet. Was passiert nun mit mir? 

Sie sollten sich so schnell wie möglich nach einem neuen Ausbildungsbetrieb umsehen. Wenden Sie sich dazu an unsere beiden Kollegen in der „ Passgenauen Besetzung “ oder an unsere Ausbildungsberater und selbstverständlich auch an die Agentur für Arbeit. Der Wechsel des Lehrlings aus einem Konkursbetrieb in einen Nachfolgebetrieb wird in manchen Fällen mit einer finanziellen Unterstützung für den neuen Ausbildungsbetrieb erleichtert. Genauere Informationen zu einer finanziellen Unterstützung geben die Ausbildungsberater. Schauen Sie auch in der Lehrstellenbörse  nach, ob es einen freien Ausbildungsplatz im gesuchten Beruf gibt.

Bauberufe:

Dipl.-Betriebswirtin Sandra Maier
Berufsbildung, Ausbildungsberaterin

Tel. 07131 791-153
Fax 07131 791-2553
Sandra.Maier--at--hwk-heilbronn.de

Holzgewerbe, Bekleidung, Nahrung, Gesundheit, Glas-, Papier- und sonstige Berufe:

Tischlermeisterin Hildegard Schulte
Berufsbildung, Ausbildungsberaterin, Mediatorin

Tel. 07131 791-164
Fax 07131 791-2564
Hildegard.Schulte--at--hwk-heilbronn.de

Metall-, Elektro-, Kfz-, SHK-Berufe, Fahrzeuglackierer:

Felix Fricke
Berufsbildung

Tel. 07131 791-154
Fax 07131 791-2554
Felix.Fricke--at--hwk-heilbronn.de


7. Wann ist die Ausbildung tatsächlich zu Ende: laut Berufsausbildungsvertrag oder mit Abschluss der Prüfung? 

In der Regel liegt das Ausbildungsende laut Berufsausbildungsvertrag später als der Prüfungstermin. In diesem Fall gilt: Die Ausbildung ist beendet, wenn dem Betrieb der schriftliche Bescheid des Prüfungsausschusses vorliegt, dass der Prüfling die Gesellenprüfung bestanden hat.



8. Wo finde ich Ausbildungsplätze?

Freie Ausbildungsplätze im Handwerk der Region Heilbronn-Franken finden Sie in der Lehrstellenbörse  und in der kostenlosen App „Lehrstellen-Radar“ .



9. Wo meldet man sich zur Gesellenprüfung an?

Sofern ein aktives Ausbildungsverhältnis besteht, wird der Auszubildende von der Handwerkskammer automatisch zur Zwischen- oder Gesellen-/Abschlussprüfung eingeladen.



10. Ich möchte ein Auslandspraktikum absolvieren. Wer kann mich beraten?

Es gibt sehr viele Förderprogramme und ebenso viele Anbieter. Einige davon finden Sie hier . Viele Fragen sind vorweg zu klären. Wenden Sie sich an die Handwerkskammer. Die Kammer vermittelt Ihnen auch Gesprächspartner der jeweiligen Programme.



Felix Fricke
Berufsbildung

Tel. 07131 791-154
Fax 07131 791-2554
Felix.Fricke--at--hwk-heilbronn.de

11. Kann ich im Anschluss an meine Gesellenprüfung direkt den Meister machen? 

Der Nachweis der bestandenen Gesellenprüfung berechtigt zur Zulassung zur Meisterprüfung. Da die Anforderungen in der Meisterprüfung sich deutlich von denjenigen in der Gesellenprüfung unterscheiden, ist es sehr sinnvoll, einige Zeit Berufserfahrung zu sammeln. Sie sollten auch unbedingt über den Besuch von Vorbereitungskursen  ("Meisterschulen") nachdenken. Diese können, ergänzend zu dem immer notwendigen Selbststudium und der Eigenvorbereitung, eine hilfreiche Unterstützung bieten.



12. Wie läuft eine Anerkennung von ausländischen Prüfungszeugnissen ab? 

Wer im Ausland eine berufliche Aus- oder Weiterbildung gemacht hat, hat ein Interesse daran, dass diese in Deutschland anerkannt wird. Für die Anerkennung handwerklicher Bildungsabschlüsse  sind die Handwerkskammern zuständig. Welche Regelungen für eine Anerkennung zum Tragen kommen, hängt unter anderem davon ab, welcher Gruppe der/die Antragsteller/-in angehört. Unterschieden wird zwischen

  • Anerkennung von Berufsabschlüssen aufgrund bilateraler Abkommen mit Österreich, Schweiz und Frankreich
  • Regelungen für Spätaussiedler und Vertriebene nach dem Bundesvertriebenengesetz
  • Regelungen für Kontingentflüchtlinge
  • Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz

Wir helfen Ihnen dabei, den für Sie passenden Weg herauszufinden!



Bettina Ludwig
Berufsbildung

Tel. 07131 791-162
Fax 07131 791-2562
Bettina.Ludwig--at--hwk-heilbronn.de

Häufig gestellte Fragen aus dem Bereich Meistervorbereitung und Meisterprüfung


1. Warum soll ich die Meisterprüfung ablegen?

Wer Führungsverantwortung übernehmen und ein höheres Einkommen erzielen will, braucht den Meisterbrief. Der Meisterbrief unterstützt nachhaltig vor Beschäftigungslosigkeit und sorgt für eine qualifizierte Lehrlingsausbildung. In einem zulassungspflichtigen Handwerk ist der Meistertitel zudem Voraussetzung, um sich selbstständig machen zu können.



2. Worin besteht der Unterschied zwischen einem Handwerksmeister und einem Industriemeister?

Der Unterschied zwischen einem Handwerksmeister und einem Industriemeister besteht darin, dass ein Handwerksmeister in der Meisterschule beziehungsweise im Meisterkurs gezielt auf die Selbstständigkeit im Handwerk vorbereitet wird. Die Vorbereitung auf die Prüfung zum Handwerksmeister ist im Vergleich zum Industriemeister außerdem praxisnaher. Im Teil I der Meisterprüfung, dem praktischen Teil, werden diese Fähigkeiten auch geprüft.



3. Aus welchen Teilen besteht die Meisterprüfung?

Die Meisterprüfung besteht aus den vier folgenden Prüfungsteilen:

  • Teil I: Praktische Prüfung
  • Teil II: Prüfung der fachtheoretischen Kenntnisse
  • Teil III: Prüfung der betriebswirtschaftlichen, kaufmännischen und rechtlichen Kenntnisse
  • Teil IV: Prüfung der berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse


4. Können die einzelnen Teile der Meisterprüfung in beliebiger Reihenfolge abgelegt werden?

Die einzelnen Prüfungsteile können in beliebiger Reihenfolge abgelegt werden. Es wird jedoch empfohlen, Teil III und IV vor den anderen Teilen anzustreben.



5. Gibt es Möglichkeiten, von einzelnen Teilen der Meisterprüfung befreit zu werden?

Prüfungsteilnehmer, die einen staatlich anerkannten abgeschlossenen kaufmännischen Ausbildungsabschluss haben, werden in Baden-Württemberg von Teil III befreit. Wer bereits die Prüfung zum Technischen Fachwirt (HWK) erfolgreich abgelegt hat, wird ebenfalls vom Teil III, wer die Ausbildereignungsprüfung nachweist, vom Teil IV der Meisterprüfung befreit.



6. In welchen zulassungspflichtigen und zulassungsfreien Berufen kann die Meisterprüfung bei der Handwerkskammer Heilbronn-Franken abgelegt werden?

Zulassungspflichtige Berufe:

  • Friseure
  • Installateur und Heizungsbauer
  • Karosserie- und Fahrzeugbauer
  • Landmaschinenmechaniker
  • Metallbauer
  • Zimmerer
  • Elektrotechniker
  • Feinwerkmechaniker
  • Kraftfahrzeugtechniker
  • Schreiner
  • Stuckateure

Zulassungsfreie Berufe:

  • Fliesen-, Platten- und Mosaikleger
  • Weinküfer


7. Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden, um zur Meisterprüfung in einem zulassungspflichtigen Handwerk zugelassen zu werden?

Zur Meisterprüfung in einem zulassungspflichtigen Handwerk werden Sie zugelassen, wenn Sie eine Gesellenprüfung in dem Handwerk, in dem Sie die Meisterprüfung ablegen möchten, nachweisen können. Es besteht aber auch die Möglichkeit zur Meisterprüfung zugelassen zu werden, wenn eine andere Gesellen- oder Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf erfolgreich abgelegt wurde. Hierbei ist der Nachweis einer zweijährigen Gesellentätigkeit im zulassungspflichtigen Handwerk, in dem die Meisterprüfung abgelegt werden soll, erforderlich.



8. Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden, um zur Meisterprüfung in einem zulassungsfreien Handwerk oder in einem handwerksähnlichen Gewerbe zugelassen zu werden?

Eine Zulassung zur Meisterprüfung im zulassungsfreien Handwerk oder in einem handwerksähnlichen Gewerbe ist dann möglich, wenn eine Gesellen- oder Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf erfolgreich abgeschlossen wurde.



9. Wo melde ich mich zur Meisterprüfung an? 

Die Anmeldung muss schriftlich bei der Handwerkskammer erfolgen. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie im Referat Meisterprüfung.

10. Welche Unterlagen benötige ich zur Anmeldung zur Meisterprüfung?

Zur Anmeldung benötigen Sie:

  • Geburtsurkunde oder Kopie vom Personalausweis
  • Gesellenprüfungs- oder Abschluss- bzw. Facharbeiterprüfungszeugnis in beglaubigter Form
  • Arbeitsbescheinigung über die berufliche Tätigkeit, wenn die Meisterprüfung nicht im Gesellenprüfungshandwerk abgelegt werden soll (mindestens 2 Jahre im Meisterprüfungshandwerk)
  • gegebenenfalls Zeugnis über abgelegte Meister-/Technikerprüfungen beziehungsweise sonstige anrechenbare Prüfungen in beglaubigter Form (z. B. Technischer Fachwirt (HWK), Ausbildereignungsprüfung)
  • gegebenenfalls Freigabe einer anderen Handwerkskammer, falls dort bereits eine Zulassung erfolgt ist beziehungsweise die Teile I und II der Meisterprüfung abgelegt werden


11. Welche Gebühren fallen beim Ablegen der Meisterprüfung an?

Teil I: 300 Euro
Teil II: 275 Euro
Teil III: 150 Euro
Teil IV: 150 Euro

Insgesamt beträgt die Gebühr für die Meisterprüfung 875 Euro.

Zusätzlich fallen, je nach Handwerksberuf, noch Kontroll- und Abnahmekosten für die praktische Prüfung in Teil I in unterschiedlicher Höhe an.



12. Wo bereite ich mich auf die Meisterprüfung vor?

Erfahrene Dozenten, Lehrer und Praktiker ermöglichen eine gezielte Vorbereitung auf die Meisterprüfung. Die Vorbereitungsmaßnahmen finden je nach Beruf in den Schulungsräumen der Handwerkskammer, im Bildungs- und Technologiezentrum oder an einer Meisterschule statt. Eine Übersicht über die Vorbereitungskurse der Handwerkskammer finden Sie in der Rubrik Kurse und Seminare .



13. Wo muss ich mich zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung anmelden?

Für die Vorbereitung in den folgenden Berufen müssen Sie sich bei der Handwerkskammer Heilbronn-Franken anmelden:

  • Fliesen-, Platten- und Mosaikleger
  • Friseure
  • Installateur und Heizungsbauer
  • Karosserie- und Fahrzeugbauer
  • Landmaschinenmechaniker
  • Metallbauer
  • Zimmerer

Für die Vorbereitung in den folgenden Berufen müssen Sie sich bei den jeweiligen Meisterschulen anmelden:

Gewerbliche Kreisberufsschule Öhringen:

  • Elektrotechniker

Christian-Schmidt-Schule Neckarsulm, Gewerbliche Schule Künzelsau und Bad Mergentheim:

  • Feinwerkmechaniker

Gewerbliche Schulen Heilbronn:

  • Kraftfahrzeugtechniker
  • Stuckateure

Gewerbliche Schule Schwäbisch Hall:

  • Schreiner

Bundesfachschule des Deutschen Fass- und Weinküfer-Handwerks Weinsberg

  • Weinküfer


14. Wie oft kann eine Meisterprüfung wiederholt werden?

Eine nicht bestandene Meisterprüfung darf dreimal wiederholt werden. Sollten Sie sich nicht innerhalb von sieben Jahren – gerechnet vom Tage der Beendigung der nicht bestandenen Prüfung an – zur Wiederholungsprüfung anmelden, so verlieren die bestandenen Prüfungsfächer ihre Gültigkeit.

Wenn Sie die Meisterprüfung wiederholen möchten, bitten wir um schriftliche Anmeldung innerhalb von 3 Monaten nach Ausstellung des Prüfungsbescheids. Später eingehende Anmeldungen können aus organisatorischen Gründen nicht berücksichtigt werden.



15. Gibt es finanzielle Fördermöglichkeiten?

Die Meistervorbereitungsmaßnahmen sind nach dem Meister-BAföG förderfähig. Weitere Informationen erhalten Sie beim Landratsamt am ständigen Wohnsitz und unter   www.meister-bafoeg.info



Häufig gestellte Fragen aus dem Bereich Weiterbildung

1. Ich habe einen Beruf erlernt und will mich weiterbilden. Welche Förderung gibt es?

Durch das Förderprogramm "Fachkurse" schafft das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg Anreize für eine verstärkte Qualifizierung. Eine Verbilligung der Teilnahmegebühren soll daher die Kursteilnahme attraktiver machen sowie die Veranstalter veranlassen entsprechende Seminare verstärkt anzubieten.



2. Ich bin über 50 Jahre und will mich weiterbilden. Welche Förderung gibt es?

Da die Altersgruppe der ab 50-Jährigen in der beruflichen Weiterbildung eher unterrepräsentiert ist, wird bei der Fachkursförderung für die Zielgruppe "50 plus" ein zusätzlicher Teilnahme-Bonus gewährt. Viele Kurse des Bildungs- und Technologiezentrums Heilbronn können deshalb für diese Altersgruppe verbilligt angeboten werden.



3. Sind die Lehrgänge staatlich anerkannt?

Die Prüfungen der Qualifikationslehrgänge sind vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft des Landes Baden Württemberg genehmigt. Diese Abschlüsse werden bundesweit anerkannt.



4. Muss ich als Weiterbildungsteilnehmer Handwerker sein?

Unsere Lehrgänge stehen allen Berufsgruppen offen.



5. Darf ich für eine Weiterbildungsberatung zu Ihnen kommen?

Selbstverständlich können Sie einen individuellen Beratungstermin vereinbaren. Ihre persönlichen Weiterbildungsziele stehen bei dem Beratungsgespräch im Mittelpunkt. Sie erhalten ein passgenaues Angebot.



6. Wer unterrichtet bei den Lehrgängen?

Unsere Dozenten sind ausnahmslos erfahrene Praktiker, die Ihnen Wissen für die praktische Anwendung im Betrieb vermitteln.



7. Welche Weiterbildungsmöglichkeiten habe ich nach der Meisterprüfung?

Das Bildungs- und Technologiezentrum bietet verschiedene Kurse zur Fort- und Weiterbildung nach der Meisterprüfung an. Einer davon führt zum Geprüften Betriebswirt nach der HwO.

Weitere Informationen zum Kursangebot finden Sie in der Rubrik Kurse & Seminare .



8. Welche Weiterbildungsangebote gibt es bei der Handwerkskammer?

Das Weiterbildungsangebot umfasst folgende Gebiete: Führungswissen, betriebswirtschaftliche Weiterbildung, Schulungen für Multimedia und Kommunikationstechnik, technische Weiterbildung, Vorbereitung auf die Meisterprüfung, Vorbereitung auf die Gesellenprüfung. Auch zu den Themen Internet und Existenzgründung werden Kurse angeboten. 

Informationen zum aktuellen Kursangebot finden Sie im aktuellen Weiterbildungsprogramm .