Steinmetz Marius Hoffmann erklärte interessierten Pressevertretern gerne sein Ausstellungsstück: ein Maßwerkmittelstück aus Sandstein wie man es in Kirchenfenstern häufig findet.
Foto Haass
Steinmetz Marius Hoffmann erklärte interessierten Pressevertretern gerne sein Ausstellungsstück: ein Maßwerkmittelstück aus Sandstein wie man es in Kirchenfenstern häufig findet.

Die Besten der Besten im Land

Pressemitteilung der Handwerkskammer vom 27. Oktober 2014:

"Können kennt keine Grenzen" – das ist das Motto des diesjährigen Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks. Grenzenlos war auch die Anerkennung für die jungen Handwerkerinnen und Handwerker aus ganz Baden-Württemberg, die als Landessieger bei einer Feier am 25. Oktober im Heilbronner Theater geehrt wurden. "Sie haben ihr Können bewiesen, sich mit anderen gemessen und können selbstbewusst in die Zukunft schauen", lobte Ulrich Bopp, Präsident der Handwerkskammer Heilbronn-Franken. Das sei auch wichtig für das gesamte Handwerk im Land, "weil es Ihre Kompetenzen nutzen und mit Ihnen nach außen glänzen kann", erklärte der Kammerpräsident.

Grenzenlose Möglichkeiten

Ebenfalls grenzenlos sind die Möglichkeiten, die dem erfolgreichen Handwerksnachwuchs nun offenstehen. Dr. Harry Brambach, Vizepräsident des Baden-Württembergischen Handwerkstags (BWHT) betonte: "Die Ausbildung hört nicht mit dem heutigen Tag auf." Er forderte die über 60 anwesenden Landessieger auf, weiter dran zu bleiben, ins Ausland zu gehen oder ihre Chance auf ein Stipendium zur Weiterbildung zu nutzen. Martin Diepgen, Erster Bürgermeister in Heilbronn, sah auch vor Ort große Chancen: "Heilbronn ist für das Handwerk ein guter Standort." Die zahlreichen Bauprojekte, etwa im Rahmen der Bundesgartenschau und des neuen Stadtteils Neckarbogen, ließen sich nur Hand in Hand mit den lokalen Handwerkern stemmen, so Diepgen. Die Ehrungen der ersten Landessieger aus allen acht Kammergebieten in Baden-Württemberg sowie der Preisträger im separaten Wettbewerb "Die gute Form – Handwerker gestalten" wurden umrahmt von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm mit Artistik auf Rhönrädern und an Vertikaltüchern sowie dem Mental-Magier Chris Fontagnier.

Die Handwerkskammer Heilbronn-Franken hat in diesem Jahr acht Landessieger hervorgebracht (siehe Liste unten). Diese und alle anderen Erstplatzierten in Baden-Württemberg qualifizieren sich automatisch für den Wettbewerb auf Bundesebene. Die Ehrungsfeier auf Bundesebene findet am 29. November in Mannheim statt.

Glückwünsche an die acht Landesbesten aus Heilbronn-Franken: (v.l.) Die PLW-Beauftrage der Kammer Hildegard Schulte und Präsident Ulrich Bopp gratulierten Vanessa Bensch, Thomas Schulz, Fabian Knieß, Philipp Bundschuh, Dennis Avila Garcia, Marius Hoffmann, Silas Schuster und Fabian Kraft gemeinsam mit Dr. Harry Brambach vom BWHT und Ralf Schnörr, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Heilbronn-Franken, zum Erfolg.
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Glückwünsche an die acht Landesbesten aus Heilbronn-Franken: (v.l.) Die PLW-Beauftrage der Kammer Hildegard Schulte und Präsident Ulrich Bopp gratulierten Vanessa Bensch, Thomas Schulz, Fabian Knieß, Philipp Bundschuh, Dennis Avila Garcia, Marius Hoffmann, Silas Schuster und Fabian Kraft gemeinsam mit Dr. Harry Brambach vom BWHT und Ralf Schnörr, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Heilbronn-Franken, zum Erfolg.

Über den Wettbewerb

Der Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks ist ein Wettstreit junger Handwerkerinnen und Handwerker auf Kammer-, Landes- und Bundesebene. Daran teilnehmen können Handwerkerinnen und Handwerker aus allen Gewerken, die ihre Gesellen- oder Abschlussprüfung in der Zeit vom Herbst des Vorjahres bis zum Sommer des Wettbewerbsjahres abgelegt haben. Dafür müssen sie die Prüfung mindestens mit der Note 2,4 bestanden haben und sollten zum Zeitpunkt der Prüfung das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die Erstplatzierten kommen jeweils eine Runde weiter: Die Gewinner auf Kammerebene messen sich danach mit ihren Kollegen auf Landesebene. Die Landessieger treten auf Bundesebene an.