Alexandra Loetzke

Förderung der ÜBA

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert die überbetrieblichen Lehrgänge der Handwerkskammer mit rund 336.000 Euro.

„Durch die berufliche Ausbildung sichern wir den Fachkräftenachwuchs und die Zukunftsfähigkeit des Handwerks und schaffen attraktive Berufsperspektiven für junge Menschen“, sagte Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Anfang April in Heilbronn anlässlich der Übergabe des Bewilligungsbescheides an Ulrich Bopp, Präsident der Handwerkskammer Heilbronn-Franken.

Kurse im Bildungs- und Technologiezentrum

Im Bildungs- und Technologiezentrum (BTZ) der Handwerkskammer Heilbronn-Franken werden mehr als 3.400 Auszubildende in einem breiten Spektrum von Berufen unterrichtet – von Kaufmann/-frau für Büromanagement über Tischler/-in und Elektroniker/-in bis hin zu Anlagenmechaniker/-in und Kraftfahrzeugmechatroniker/-in.

Unterstützung der Handwerksbetriebe im Land

„Der Bedarf der Südwestwirtschaft an beruflich qualifizierten Fachkräften ist groß. Mit der Förderung überbetrieblicher Lehrgänge unterstützen wir vor allem kleine und mittlere sowie hoch spezialisierte Betriebe, die nicht alle Ausbildungsinhalte im eigenen Betrieb vermitteln können, und leisten einen Beitrag zur qualitativ hochwertigen Ausbildung. Damit unterstützen wir auch die Entwicklungschancen von Jugendlichen. Denn eine Berufsausbildung bietet eine hervorragende Basis für die berufliche und persönliche Entwicklung junger Menschen“, so Katrin Schütz.

In Baden-Württemberg werden überbetriebliche Ausbildungslehrgänge in rund 100 Bildungsund Technologiezentren der Wirtschaftsorganisationen angeboten und vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit jährlich mehr als acht Millionen Euro gefördert. Die Auszubildenden lernen hier die Ausbildungsinhalte, die der jeweilige Ausbildungsbetrieb aufgrund seiner Größe oder Spezialisierung nicht vermitteln kann.