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Informationspflichten durch das europäische Verbraucherrecht

Seit 2014 ist das Gesetz zur Umsetzung der EU-Verbraucherrechterichtlinie in Kraft. Seitdem gilt das neue Verbraucherrecht, unter anderem mit geänderten Widerrufsbelehrungen und erweiterten Informationspflichten.

Die Handwerkskammer informiert über Inhalt, Umfang und Art der Pflichten. Handwerker sollten die Vorgaben unbedingt beachten, um Abmahnungen und Ärger mit Kunden zu vermeiden.

Verbraucherrecht verlangt Informationen zum Widerruf

Betriebe müssen Kunden bei Vertragsabschlüssen noch umfangreicher informieren, insbesondere wenn Verträge außerhalb der eigenen Geschäftsräume, beispielsweise auf der Baustelle, beim Kunden zuhause oder per Telefon oder Internet abgeschlossen werden. In diesen Fällen haben Verbraucher besondere Widerrufsrechte.

Wer nicht ausreichend über diese Rechte informiert, riskiert Abmahnungen oder finanzielle Verluste. Außerdem besteht die Gefahr, dass Handwerker auf ihren Kosten sitzen bleiben, wenn sie nicht abwarten, bis die Widerspruchsfrist abgelaufen ist und der Kunde sich dazu entschließt, den Auftrag zu widerrufen.

Die Handwerkskammer erklärt anhand von Praxisbeispielen in welchen Fällen die neuen Richtlinien gelten und wann welche Informationspflichten bestehen. Außerdem stellen wir Ihnen Mustererklärungen, die Sie für die Kommunikation mit dem Kunden verwenden können, zur Verfügung.

Handwerkskammer, Heilbronn-Franken, Mitarbeiter, 2015, Recht, Abteilungsleiter, Rüdiger Mohn

Ass. jur. Rüdiger Mohn

Abteilungsleiter Recht

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74072 Heilbronn
Tel. 07131 791-140
Fax 07131 791-2540
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