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Strom- und Energiesteuererstattung

Betriebe, die größere Mengen Energie verbrauchen, können unter bestimmten Voraussetzungen einen Teil der gezahlten Strom- und Energiesteuern zurückerhalten.

Bei der Steuerentlastung werden folgende Fälle unterschieden:

  • Stromsteuererstattung (nach § 9b StromStG) beziehungsweise Energiesteuererstattung (nach §54 EnergieStG)
  • Spitzenausgleich (nach § 10 StromStG bzw. § 55 EnergieStG)

Weitere Informationen

Anträge für beide Verfahren gibt es bei der  Zollverwaltung .

Stromsteuererstattung (nach § 9b StromStG)

Eine Entlastung erfolgt für den (nach dem Regelsteuersatz) versteuerten Strom, den ein Unternehmen des Produzierenden Gewerbes für betriebliche Zwecke zur Erzeugung von Licht, Wärme, Kälte, Druckluft und mechanischer Energie entnimmt. 

Spitzenausgleich

Für den Spitzenausgleich muss das Unternehmen nachweisen, dass es ein Energiemanagementsystem betreibt. Kleine und mittlere Unternehmen können auch das sogenannte "alternative System" nutzen, um ihren Energieverbrauch nachzuweisen. Die Aufzeichnungen müssen vor der Antragstellung von einem Zertifizierer bestätigt werden. 

Weitere Informationen

Wie der Spitzenausgleich funktioniert, können Sie im Merkblatt des Baden-Württembergischen Handwerkstag (BWHT) nachlesen.

Mit Hilfe des Berechnungstools können Betriebe überschlagen, ob sich ein Antrag lohnt.

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