Drei ehrenamtliche Präsidenten
Das Präsidium hat die Aufgabe, die einheitliche Willensbildung der Handwerkskammer nach innen und nach außen sowie die Zusammenarbeit mit weiteren Körperschaften des wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Lebens sicherzustellen. Der Präsident vertritt gemeinsam mit dem
Hauptgeschäftsführer die Handwerkskammer gerichtlich und außergerichtlich.
Das Präsidium der Handwerkskammer Heilbronn-Franken wird aus den Reihen der
Vollversammlung auf fünf Jahre gewählt und besteht aus einem Präsidenten und zwei Vizepräsidenten, wovon einer als Arbeitnehmer tätig ist.
Präsident Ulrich Bopp ...
Vizepräsident Markus May ...
Vizepräsident Kurt Schreiber ...
Präsident Ulrich Bopp
Ulrich Bopp wurde im Juli 2007 zum Präsidenten der Handwerkskammer Heilbronn-Franken gewählt.
Beruflicher Werdegang
Maurermeister Ulrich Bopp leitet ein Baugeschäft mit rund 20 Mitarbeitern. Seit 1999 ist er außerdem geschäftsführender Gesellschafter der Firma hks handwerker komplett service GmbH & Co. KG, einem Handwerkerverbund mit sechs Betrieben. Ferner ist er geschäftsführender Gesellschafter der Seniorenpark Projektierungs- und Verwaltungs GmbH. Alle drei Firmen haben ihren Sitz in Widdern. Ulrich Bopp hat Zusatzausbildungen als Bürokaufmann und technischer Kaufmann absolviert.
Ehrenamtliches Engagement
Seit 2007 steht Ulrich Bopp der Handwerkskammer Heilbronn-Franken als Präsident vor. 2003 wurde er in den Vorstand der Handwerkskammer Heilbronn-Franken gewählt. Davor war er drei Jahre lang Mitglied des Rechnungsprüfungsausschusses der Handwerkskammer. Seit dem Jahre 1999 gehört er der Vollversammlung an.
Für Ulrich Bopp ist Vertrauen die wichtigste Basis für die Ausübung seines Amtes. Er ist ein Präsident, der weit über Heilbronn hinaus engagiert für die Interessen des Handwerks und seines Berufsstandes eintritt.
Vor seiner Wahl zum Kammerpräsidenten stand Ulrich Bopp sechs Jahre lang als Kreishandwerksmeister an der Spitze der Kreishandwerkerschaft Heilbronn-Öhringen. Acht Jahre lang lenkte er als Obermeister der Bau-Innung Heilbronn die Geschicke seines Berufsstandes und vertrat das Bauhandwerk nach außen. Als Beiratsmitglied bei der Bauwirtschaft Baden-Württemberg e.V. sowie als Beiratsmitglied des Baden-Württembergischen Handwerkstags redet er auch außerhalb der Region ein Wörtchen mit. Dem Regionalbeirat der Innungskrankenkasse Heilbronn bzw. Heilbronn-Franken, gehört er seit 1999 an und war bis vor Kurzem alternierender Vorsitzender. Landesweit gehörte er bis 2009 dem Verwaltungsrat und dem Hauptausschuss der Hauptverwaltung der IKK Baden-Württemberg und Hessen an. Bis diese IKK sich 2010 mit drei weiteren Innungskrankenkassen zusammengeschlossen hat, war Ulrich Bopp Mitglied im Verwaltungsrat, Vorsitzender des Hauptausschusses und Mitglied im Landesbeirat der IKK classic in Baden-Württemberg. Diesen Gremien gehört er auch nach dem Zusammenschluss mit der Vereinigten IKK an. 2007 bis 2010 war er zudem Mitglied im Aufsichtsrat der Signal Iduna Pensionskasse AG. Seit 2010 ist er Aufsichtsratsmitglied sowie Mitglied des Aufsichtsratsausschusses Versicherungstechnik der Signal Iduna Unfallversicherung a.G.. Er ist im Beirat Süd der Sparkassenversicherungen und Vorstandsvorsitzender der Zertifizierungsgesellschaft ZDH-Zert e.V.. Seit 2007 ist er außerdem 1. Vorsitzender des Versorgungswerks der im Bezirk der Handwerkskammer Heilbronn-Franken zusammengeschlossenen Innungen e.V..
Neben dem Handwerk engagiert sich Ulrich Bopp auch in seiner Heimatgemeinde Widdern. So ist er im Aufsichtsrat der Volksbank Möckmühl-Neuenstadt. Seit 1986 gehört er als Gutachter dem Gutacherausschuss der Stadt Widdern an, dessen Vorsitz er im Jahre 2000 übernommen hat. Seit mehr als 25 Jahren ist Ulrich Bopp außerdem Sprecher von Handel und Gewerbe in Widdern. In dieser Funktion hat er mehrere Gewerbeschauen organisiert und den mittlerweile europaweit bekannten Holzfällerwettbewerb mit nach Widdern gebracht.
Vizepräsident Markus May
Markus May wurde im November 2010 von der Vollversammlung der Handwerkskammer Heilbronn-Franken zum Vizepräsidenten der Arbeitnehmerseite gewählt.
Beruflicher Werdegang
Markus May, geboren am 17. Januar 1961, erlernte von 1979 bis 1982 den Beruf des Industriekaufmanns in der Carl Zitzmann GmbH in Wertheim. Nach der Ausbildung blieb er bis zur Einberufung zur Bundeswehr in der Firma Carl Zitzmann GmbH. Nach seiner 15-monatigen Bundeswehrzeit folgten Weiterbildungsmaßnahmen und eine 1jährige Außendiensttätigkeit bei der Firma Walter Rex Farbenvertrieb, in der er zahlreiche Handwerksbetriebe der Branchen Maler, Lackierer, Zimmereien und Schreinereien kennen lernte. Seit dem 1. April 1986 ist Markus May bei der Wilhelm König Maschinenbau GmbH in Wertheim als stellvertretender Abteilungsleiter für den Bereich Lagerverwaltung / Versand tätig.
Ehrenamtliches Engagement
Seit 2004 ist Markus May Mitglied der Vollversammlung und des Berufsbildungsausschusses der Handwerkskammer Heilbronn-Franken. In zahlreichen gewerkschaftlichen Ehrenämtern ist er seit 1998 tätig. In vielen Seminaren konnte er jungen Betriebsrätinnen und Betriebsräten die Grundlagen der Betriebsratsarbeit und des Arbeits- und Gesundheitsschutzes vermitteln. Seit 2005 ist Markus May Mitglied der Ortsverwaltung der IG-Metall Main-Tauber / Neckar-Odenwald.
Viel Zeit und Engagement verwendet Markus May auf die Bereiche Weiterbildung und Qualifizierung von jungen Arbeitnehmern und der Verbesserung von Arbeitsbedingungen für alle Arbeitnehmer. Er setzt sich dafür ein, dass junge Menschen durch eine hochwertige Ausbildung eine geeignete berufliche Zukunftsperspektive haben und ältere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ohne Einschränkungen oder Rentenkürzungen ihr Arbeitsleben abschließen können.
Ein für ihn wichtiger Leitgedanke ist: "Wir müssen die Jugendlichen dort abholen, wo sie nach ihrem Schulabschluss stehen und müssen sie für die zukünftigen betrieblichen Aufgaben qualifizieren. Hierzu gehört auch eine längerfristige, planbare Zukunftsperspektive, um jungen Menschen ein eigenverantwortliches Leben zu ermöglichen. Gelingt uns das und können wir Begeisterung für das Handwerk wecken, haben wir eine Chance, dem demografischen Wandel und Facharbeitermangel zu begegnen." Deshalb begrüßt er die Aktion "Wir bilden Hauptschüler aus" als einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung.
Vizepräsident Kurt Schreiber
Kurt Schreiber wurde im September 2009 von der Vollversammlung der Handwerkskammer Heilbronn-Franken zum Vizepräsidenten der Arbeitgeberseite gewählt.
Beruflicher Werdegang
Kurt Schreiber erlernte Anfang der 70er Jahre den Beruf des Maschinenschlossers. 1976 trat er als Gesellschafter in den elterlichen Metallbaubetrieb in Mainhardt ein. In den darauffolgenden Jahren legte er die Meisterprüfung im Mechaniker-Handwerk ab und bildete sich zum Betriebswirt des Handwerks fort. 1981 übernahm er in der siebten Generation die Geschäftsführung der Schreiber Metallbau GmbH (heute Schreiber Brücken-Dehntechnik GmbH). 1998 feierte das Unternehmen sein 200-jähriges Jubiläum.
Ehrenamtliches Engagement
Für seinen Berufsstand setzte sich Kurt Schreiber viele Jahre als Obermeister der Innung Metall-Mechanik Schwäbisch Hall-Hohenlohe ein. Auf Landesebene leitet er die Fachgruppe Stahlbau-Schlosserei-Schweißen im Unternehmerverband Metall. Die Gesamtinteressen des Handwerks in der Region Heilbronn-Franken vertritt Kurt Schreiber seit 1999 in der Vollversammlung der Handwerkskammer. Fünf Jahre später wurde er in den Vorstand gewählt.
Kurt Schreiber ist es wichtig, dass die Handwerkskammer als Körperschaft des öffentlichen Rechts vom Ehrenamt mitgestaltet wird. Sein Ziel ist es, zu mehr Nähe zwischen den Handwerkern und der Handwerkskammer beizutragen. Außerdem hat er sich vorgenommen, die Transparenz der Handwerksorganisationen anschaulicher zu machen.