Mann mit weißem Arbeitskittel sitzt im Büro und schaut auf den PC-Monitor.
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Abschlussprüfungen werden vorbereitet

Die Bundesagentur für Arbeit prüft jeden Betrieb, der Kurzarbeit beendet. Unternehmen sollten die Unterlagen frühzeitig zusammenstellen.

Durch die Lockerungsschritte der vergangenen Wochen beenden immer mehr Betriebe die Kurzarbeit. Die Bundesagentur für Arbeit beginnt jetzt nach und nach mit ihren Prüfungen. Betriebe müssen dafür viele Unterlagen zur Verfügung stellen. Die Regionaldirektion Baden-Württemberg hat eine Checkliste erstellt, mit der sich Betriebe auf die Prüfungen vorbereiten können. 

Aufwand, der nötig ist

Im Gegensatz zu anderen Leistungen werden die monatlichen Abrechnungen auf Kurzarbeitergeld immer nur vorläufig bewilligt, damit Betriebe flexibel auf die Auftragslage reagieren können. Erst mit der Abschlussprüfung wird ein finaler Bescheid erstellt. Während der Abschlussprüfungen werden etwa Lohnabrechnungen oder Arbeitszeitnachweise im Detail eingesehen. Die Prüfungen sind ein gängiges Verfahren. Kurzarbeit wurde auch in der Vergangenheit schlussgerechnet.

Die Abschlussprüfungen werden für die Betriebe Aufwand bedeuten. Aber die Bundesagentur wird dabei so aufwandsschonend wie möglich vorgehen. Prüfgenauigkeit muss aus Verantwortung für Versicherten- und Steuergelder vor Geschwindigkeit gehen.

Tipp

Eine Checkliste zu den Unterlagen für die Abschlussprüfungen gibt es hier:

Aktuelle Informationen zum Kurzarbeitergeld

Ansprechpartner

Agentur für Arbeit
Marion Schröder, Teamleiterin
Telefon: 07131-969 135
E-Mail: Marion.Schroeder3@arbeitsagentur.de

Schnelle Bewilligungen

Um in einer existenziellen Notlage schnell zu helfen, schulte die Bundesagentur kurzfristig 10.000 Beschäftigte. In der Folge konnte es auf beiden Seiten zu Fehlern kommen. Diese konnten häufig in den monatlichen Abrechnungen behoben werden, spätestens aber können sie in den Abschlussprüfungen korrigiert werden.

Kurzarbeit während der Pandemie

Die Bundesagentur hat seit dem Ausbruch der Pandemie über 50 Milliarden Euro Kurzarbeitergeld ausgegeben und damit in der Spitze bis zu 3 Millionen Arbeitsplätze gesichert.