Viren fliegen durch die Luft und werden von einem Schutzschild abgeblockt
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Entschädigungen wegen Absonderung

Freiwillig ungeimpfte Arbeitnehmer erhalten im Quarantänefall keine Entschädigungen mehr.

Wer in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie in eine von den Behörden angeordnete Quarantäne muss - sogenannte häusliche Absonderung - erhält für den dadurch unmittelbar erlittenen Verdienstausfall in der Regel bislang eine Entschädigung. Nach dem Infektionsschutzgesetz scheidet eine solche Entschädigung jedoch dann aus, wenn die Absonderung durch eine vorherige Schutzimpfung hätte vermieden werden können.

Das heißt, nichtgeimpfte Personen ab 18 Jahren erhalten in Baden-Württemberg seit dem 15. September für einen quarantänebedingt erlittenen Verdienstausfall keine Entschädigung mehr.

Wenn eine Schutzimpfung etwa aus medizinischen Gründen nicht in Anspruch genommen werden kann, sind weiterhin Entschädigungen möglich.

Anspruch auf Entschädigung haben auch Sorgeberechtigte, wenn sie aufgrund der Schließung von Schulen oder Einrichtungen zur Betreuung von Kindern oder Menschen mit Behinderungen einen Verdienstausfall erleiden. Dasselbe gilt, wenn das Kind von der zuständigen Behörde abgesondert wurde oder sich aufgrund einer Rechtsverordnung des Landes absondern musste.

 

 Weitere Informationen

Die Landesregierung gibt Antworten auf häufige gestellte Fragen zu Entschädigungen wegen Kinderbetreuung und Absonderung:  

 www.baden-wuerttemberg.de