Ein Mann ist von hinten zu sehen, wie er mit schwarzen Latexhandschuhen in einen Schrank mit kleinen Farbtuben greift.
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Friseurbetriebe dürfen im Mai öffnen

Seit 11. Mai sind gesichtsnahe Dienstleistungen wieder erlaubt. Hier finden Sie aktuelle Informationen.

Seit dem 11. Mai sind in Friseursalons gesichtsnahe Dienstleistungen wie Bartpflege, Wimpern färben und Augenbrauen zupfen wieder gestattet.

Bereits am 15. April haben Bund und Land erste Lockerungen der strengen Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen. Ein Ergebnis war, dass Friseure ihre Betriebe ab dem 4. Mai wieder öffnen dürfen. Am 29. April haben das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau und das Ministerium für Soziales und Integration eine gemeinsame Richtlinie veröffentlich, die definiert, welche Hygiene- und Schutzmaßnahmen die Betriebe in Baden-Württemberg dabei beachten müssen.

Arbeitsschutzstandards der Berufsgenossenschaft

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hat einen Branchenstandard für Friseurbetriebe entwickelt, der beschreibt welche Schutzmaßnahmen getroffen werden sollten. Hierzu zählt auch, dass Kontaktdaten der Kunden erfasst werden, damit das Gesundheitsamt im Falle einer Ansteckung die Infektionsketten nachvollziehen kann. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) stellt Friseurbetrieben dazu ein Informationsblatt sowie eine Mustervorlage zur Datenerfassung zu Verfügung.

Informationen des Zentralverbands des Friseurhandwerks

In einem Positionspapier hat auch der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks zusammengefasst, was Friseursalons zur Wiedereröffnung beachten sollten. Zudem finden Betriebe auf der Webseite des Zentralverbands inzwischen auch Angebote für Desinfektionsmittel und Schutzmasken, -brillen oder -scheiben.