Porträt eines jungen Mannes mit Bart der an einem Auto lehnt. Er trägt ein schwarzes T-Shirt und lächelt in die Kamera.
handwerk.de/Johannes Heinke

Ist das noch Handwerk?

Die Imagekampagne des Handwerks setzt im Jahr 2019 auf Modernität. Fünf junge Handwerker sind dafür als Kampagnenbotschafter im Einsatz.

Das Handwerk zeigt im Jahr 2019 am Beispiel von fünf Kampagnenbotschaftern, wie zukunftsweisend einer der ältesten deutschen Wirtschaftsbereiche tatsächlich ist. Heute in Japan, morgen in Kanada und nächste Woche vielleicht schon in Mexiko arbeiten. Männer, Frauen und Roboter als Kollegen haben. Menschen nicht unter die Erde bringen, sondern den Angehörigen Trost spenden. „Ist das noch Handwerk?“ Diese Frage stellt das Handwerk auf Plakatmotiven, die aktuell deutschlandweit zu sehen sind. Die Antwort liefern die gezeigten Protagonisten gleich mit: Handwerk heute ist modern und zukunftsgewandt. Das zeigen die Plakate auch in Heilbronn, Schwäbisch Hall und Tauberbischofsheim.

International bodenständig

Kfz-Mechaniker Jimmy Pelka, einer von fünf Kampagnenprotagonisten, hat seine eigene Tuning-Software entwickelt, mit der er weltweit Kunden begeistert – von den Vereinigten Arabischen Emiraten bis nach Hollywood. Hauptsitz seines international erfolgreichen Unternehmens ist allerdings die beschauliche Kurstadt Bad Mergentheim. „Abu Dhabi ist klasse zum Arbeiten, aber zum Leben ist Deutschland doch schöner“, findet der zweifache Vater.

Auch Tischlermeisterin Johanna Röh war viel unterwegs. Vier Jahre war sie auf der Walz durch die Welt, lernte und arbeitete in vielen Ländern und kombiniert heute deutsches Handwerk mit ihren internationalen Kenntnissen. „Modernität bedeutet, niemals stehen zu bleiben und beständig neue Lösungen zu suchen“, sagt die Osnabrückerin. Sie bringt damit auf den Punkt, was viele Handwerkerinnen und Handwerker antreibt – und eine ganze Branche zukunftsfest macht.

Junge Frau im Profil. Im Hintergrund rosa blühende Bäume. Sie trägt ein weißes Hemd mit schwarzer Weste und schwarzem Hut.
DHKT/Das Handwerk

Mit Klischees aufräumen

„Die Kampagnenbotschafter sind junge Handwerker, die Neues ausprobieren und traditionelle Werte auf ihre eigene Weise interpretieren. Sie widersprechen vielen gängigen Klischees“, sagt Ulrich Bopp, Präsident der Handwerkskammer Heilbronn-Franken. „Internationalität, Digitalisierung, Diversität, Humanität gehören heute genauso zum Handwerk wie Tradition, Werkbank und Blaumann.“

Werbeplakat mit Bild und Schrift: Mann sitzt auf Heck eines Sportwagens vor einer Werkstatt. Feuer kommt aus Auspuffen.
DHKT/Elza Jo

Gesichter des modernen Handwerks

Während Tischler und Architekt Gunnar Bloss mit seinem Modellbaubetrieb zu Robotik forscht, stößt Bestatter Eric Wrede eine Diskussion über den Tod und eine bessere Sterbekultur an. Und Kosmetikauszubildende Antonia Ramb vermittelt jungen Menschen über ihre Social-Media-Kanäle, wie wichtig es ist, zu sich selbst zu stehen.

Als Gesichter des modernen Handwerks zeigen Eric Wrede, Johanna Röh, Jimmy Pelka, Antonia Ramb und Gunnar Bloss beispielhaft, wie sich einer der ältesten Wirtschaftsbereiche von innen heraus verändert und stetig neu erfindet. Die Plakate hängen vom 12. bis 25. Februar deutschlandweit. Die Bewegtbildformate sind als 20-Sekünder vom 11. Februar bis 2. März in den Werbesequenzen von ARD, RTL, ProSieben, Sat.1 und VOX zu sehen. Außerdem werden sie auch auf den Bildschirmen in der Stadtgalerie Heilbronn ausgespielt. Unter @johanna_roeh , @jimmypelka , @ericwrede , @missgoodvibes_official und @werk5_berlin sind die Kampagnenbotschafter auf Instagram zu finden.

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