Eine blau-gelbe Fahne weht von einem Fahnenmast vor einem blau-gelben Himmel mit Wolken, rechts oben eine weiße Taube im Flug
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Ukraine-Krieg: Informationen für Betriebe

Hier finden Sie Informationen zu Sanktionen, gesetzlichen Bestimmungen, Hilfsaktionen oder Beschäftigung von Kriegsflüchtlingen.

Aufgrund der militärischen Invasion Russlands in der Ukraine hat die Europäische Union (EU) umfassende Finanz- und Wirtschaftssanktionen erlassen. Die Sanktionen sowie andere Folgen des Konflikts wie beispielsweise gestörte Lieferketten können für Handwerksbetriebe Auswirkungen auf bereits geschlossene Verträge haben. 

Betroffene Betriebe können sich an die Experten von Handwerk International Baden-Württemberg wenden. Die Organisation der baden-württembergischen Handwerkskammern informiert auf einer Sonderseite zu den Russland-Sanktionen und bietet Handwerksbetrieben kostenfreie Unterstützung bei Russland-Aufträgen.

  Weitere Informationen

  Sonderseite Handwerk international

Kostenlose Hotline bei Fragen:

  0711 1657-444

Sonderseite beim ZDH

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hat ebenfalls eine Sonderseite eingerichtet. Betriebe finden dort Informationen zu den Sanktionen gegen Russland und Belarus, zur Beschäftigung von ukrainischen Flüchtlingen, aktuellen Entwicklungen und Hilfsaktionen des Handwerks. 

Die kriegerischen Handlungen in der Ukraine können auch zivilrechtliche Folgen für Handwerksbetriebe haben, die in Vertragsbeziehungen mit Unternehmen stehen, die in der Ukraine oder Russland angesiedelt sind. Der ZDH hat hierzu auf der Sonderseite das neue "Praxis Recht" zu den zivilrechtlichen Folgen des Ukraine-Kriegs als PDF zum Download eingestellt. Es bietet einen allgemeinen Überblick über die relevanten rechtlichen Aspekte.

  Weitere Informationen

  www.zdh.de/ukraine-krieg

 Ansprechpartner bei Fragen zu gesetzlichen Bestimmungen 

Ass. jur. Rüdiger Mohn
Abteilungsleiter Recht

Tel. 07131 791-140
Fax 07131 791-2540
Ruediger.Mohn--at--hwk-heilbronn.de

Initiative der Wirtschaftsverbände

Die Spitzenverbände der Deutschen Wirtschaft BDA, BDI, DIHK und ZDH haben außerdem in enger Zusammenarbeit die Initiative #WirtschaftHilft ins Leben gerufen. Sie soll Unternehmen dabei unterstützen, ihre Hilfsangebote an der Situation vor Ort auszurichten. Auf der Webseite der Initiative finden Betriebe Informationen zu bedarfsgerechtem Spenden, Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten und den Auswirkungen auf Betriebe und Beschäftigung.

  Weitere Informationen

  www.wirtschafthilft.info

Beschäftigung von Geflüchteten

Was Betriebe beachten sollten, wenn sie ukrainische Staatsbürger beschäftigen wollen, hat die IKK classic in einem Infoblatt für Arbeitgeber zusammengefasst.