Ein Achtungs-Verkehrsschild mit einem Ausrufezeichen in der Mitte. Im Hintergrund der Himmel mit ein paar Wolken.
Zoran-Zeremski, Thinkstock

Warnung vor Zahlungsaufforderung

Vorsicht bei Anschreiben, die zum Eintragen in ein Transparenzregister auffordern.

Wurden Sie per E-Mail oder postalisch dazu aufgefordert, sich in ein Transparenzregister einzutragen? Dann ist Vorsicht geboten!

Versteckte Kosten im Kleingedruckten

Wie zuletzt im Januar 2020 werden derzeit wieder Betriebe von einer Organisation angeschrieben und verunsichert, die Firmen per Mail zur Kasse bitten will. Sie werden darin aufgefordert, sich innerhalb von 10 Tagen in ein Transparenzregister einzutragen. Wer sich weigert, dem drohen angeblich Bußgeldstrafen.

Die Rechtsberater der Handwerkskammer warnen ausdrücklich davor, sich auf solche Angebote einzulassen. Für den Eintrag in das Register werden Kosten fällig – der Hinweis auf die entstehenden Kosten ist aber meist gut versteckt. Erst beim Aufruf der Webseite und dem Klick auf den Eintragsbutton werden die dafür anfallenden Kosten im Kleingedruckten genannt. In manchen Fällen ist überhaupt nicht von Kosten die Rede.

Eintrag ins Transparenzregister nur auf offizieller Webseite

Es ist zwar richtig, dass Unternehmen prüfen müssen, ob sie zur Eintragung im Transparenzregister verpflichtet sind. Eintragungen können jedoch direkt auf der Seite   www.transparenzregister.de durchgeführt werden. Es ist sinnvoll, den Steuerberater anzusprechen. Eine kostenpflichtige „Hilfestellung“ ist dabei nicht notwendig.

  Weitere Informationen

Eintrag ins Transparenzregister



Handwerkskammer, Heilbronn-Franken, Mitarbeiter, 2015, Recht, Abteilungsleiter, Rüdiger Mohn Foto Haass

Ass. jur. Rüdiger Mohn

Abteilungsleiter Recht

Allee 76
74072 Heilbronn
Tel. 07131 791-140
Fax 07131 791-2540
Ruediger.Mohn--at--hwk-heilbronn.de