Einem Mann werden an einem Waschtisch die Haare gewaschen. Friseurin trägt dabei Handschuhe.
hannesharnack.de - Hannes Harnack

Was Friseure wissen müssen

Haare waschen, schneiden, färben, föhnen und legen. Das ist seit dem 1. März wieder möglich. Dabei müssen bestimmte Regeln eingehalten werden.

Friseurbetriebe, die nach der Handwerksordnung Friseurdienstleistungen erbringen dürfen und entsprechend in die Handwerksrolle eingetragen sind, dürfen seit dem 1. März wieder öffnen.

Folgende Regelungen sind zu beachten

  • Kunden müssen sich vorher angemeldet und ein Zeitfenster reserviert haben. Anmeldung und Reservierung sollten telefonisch, per E-Mail oder auf anderen Wegen kontaktlos erfolgen.
  • Den Friseurbetrieben ist nur die Erbringung klassischer Friseurdienstleistungen erlaubt: Waschen, Schneiden, Färben und Föhnen der Haare sowie Dauerwellen legen. Nicht gestattet ist den Friseurbetrieben die Erbringung kosmetischer Dienstleistungen wie zum Beispiel das Schneiden oder Rasieren des Bartes sowie das Erbringen von Wellnessbehandlungen.
  • Mitarbeiter und Kunden müssen im Salon grundsätzlich medizinische Masken oder Atemschutzmasken tragen, welche die Anforderungen der Standards FFP2 (DIN EN 149:2001), KN 95, N95 oder einen vergleichbaren Standard erfüllen.
  • Die Infektionsschutzvorgaben nach §14 der Corona-Verordnung des Landes werden eingehalten. 

  Weitere Informationen

 Corona-Verordnung des Landes

Coronavirus und Friseurhandwerk

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hat einen Branchenstandard für Friseurbetriebe sowie für Kosmetikstudios entwickelt, der beschreibt, welche Schutzmaßnahmen getroffen werden sollten.

Die BGW klärt auf ihren Seiten auch detailliert über das Thema Raumgröße und die zulässige Anzahl an Personen im Salon auf: BGW - Raumgröße

Zu den Schutzmaaßnahmen zählt auch, dass Kontaktdaten der Kunden erfasst werden, damit das Gesundheitsamt im Falle einer Ansteckung die Infektionsketten nachvollziehen kann. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) stellt Friseurbetrieben dazu ein Informationsblatt sowie eine Mustervorlage zur Datenerfassung zu Verfügung.