zwei Hände halten frisch aus dem 3D-Drucker gedruckten, pinken Zahn in der Hand, eingeschraubt wird ein Schlüsselanhänger
Eva v. Lepel

Zahntechniker schenken schönes Lächeln

Pietz Zahntechnik aus Öhringen präsentierte sich mit modernster Technik auf der BUGA. Die Besucher konnten an verschiedenen Mitmach-Stationen die filigrane Handwerkskunst kennen lernen.

Im Pavillon des Handwerks gab es bei Pietz Zahntechnik viel zum Mitmachen und Ausprobieren. An einer von vier Stationen zeigte Ahmad Alkhateeb, Zahntechnik Auszubildender, großen und kleinen Besuchern, wie man aus buntem Draht eine Blume oder ein Herz formen kann. "Als Zahntechniker arbeiten wir viel mit Draht, für diese filigrane Arbeit muss man handwerklich begabt sein", erklärt Elena Eichbaum, Assistentin der Geschäftsleitung. An der nächsten Station entstand ein Zahn-Modell im 3D-Drucker, Besucher konnten selbst zum Bohrer greifen um daran ihr handwerkliches Geschick auszuprobieren - als Erinnerungsstück entstand ein Zahn-Schlüsselanhänger. 

Geschäftsführer Marcus Pietz, Zahntechnikermeister, analysierte für jeden interessierten Besucher die Zahnfarbe. "Jeder Mensch hat seine eigene individuelle Zahnfarbe, wie seinen individuellen Fingerabdruck", sagte er. "Benötigt ein Kunde beispielsweise einen Zahnersatz bei den Frontzähnen, möchte man ja, dass der neue Zahn optisch nicht auffällt", so der Meister. Manche Menschen haben einen speziellen Farbverlauf. "Hier ist dann eine persönliche Beratung bei uns im Zahnlabor zu empfehlen", so Pietz. 

Ein Highlight im Pavillon des Handwerks war der dreidimensionale Gesichtsscan, der Facehunter von Zirkonzahn. Präsentiert wurde dieser von Jonas Pietz. Der 22-jährige ist gelernter Zahntechniker, arbeitet im Betrieb seines Vaters und hat bei Zirkozahn ein zusätzliches Ausbildungsprogramm absolviert. "Mit dem Scansystem, können die Patientengesichter drei-dimensional digitalisiert werden. Durch die Bildmontage auf ein Schädelskelett sehen wir die äußere Erscheinung des Patienten" erklärte er. Auch die Kieferbewegung und ein Lächeln werden aufgezeichnet. "Normalerweise erhalten wir vom Zahnarzt nur einen Zahnabdruck und die Zahnfarbe, den Patienten selbst kennen wir nicht", so der Zahntechniker. "Die fotorealistische Vorschau hilft uns, beispielsweise bei einer Zahnprothese, diese möglichst naturgetreu umzusetzen, eben so, dass sie optimal zur Anatomie des Patienten passt", erklärte Jonas Pietz.

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 Pietz Zahntechnik GmbH

Eine Frau sitzt bei einem Zahntechniker und probiert den 3D-Gesichtsscann aus.
Eva v. Lepel