Schutz für Betriebseinrichtung, Werkzeuge und Materialien im Handwerk

Ein Sanitär- und Heizungsbetrieb lagert seine Maschinen, Spezialwerkzeuge und Installationsmaterialien in der Werkstatt und im Lager. Nach einem Kurzschluss kommt es zu einem Brand, der Teile der Einrichtung und einen großen Teil der Vorräte zerstört. In einem anderen Fall platzt über Nacht ein Wasserrohr, das Wasser läuft in die Werkstatt, durchfeuchtet Regale, beschädigt Elektrowerkzeuge und macht zahlreiche Baustoffe unbrauchbar. Zusätzlich entstehen Kosten für Aufräumarbeiten, die Entsorgung beschädigter Materialien und eine zeitweise Unterbrechung des Betriebs. Ohne passenden Versicherungsschutz kann ein solcher Schaden die wirtschaftliche Basis des Handwerksbetriebs empfindlich treffen.

Ob Elektro-, SHK-, Maler- oder Metallbaubetrieb: In Betriebseinrichtung, Maschinen, Werkzeuge, Fahrzeugeinbauten sowie in gelagerte Materialien und Vorräte fließt viel Kapital. Typische Risiken sind Brand, Blitzschlag und Explosion, Leitungswasserschäden, Sturm und Hagel, Einbruchdiebstahl und Vandalismus. Schon ein einzelnes Ereignis kann dazu führen, dass Werkstatt, Lager oder Büro kurzfristig neu ausgestattet werden müssen.

Die Inhaltsversicherung schützt die bewegliche Ausstattung eines Handwerksbetriebs: Betriebseinrichtung, Maschinen, Werkzeuge sowie gelagerte Waren und Materialien werden gegen die vereinbarten Gefahren abgesichert. Im Schadenfall übernimmt die Versicherung in der Regel die Kosten für Reparatur oder Wiederbeschaffung sowie notwendige Nebenkosten, etwa für Aufräum- und Entsorgungsarbeiten. Zusätzlich können häufig Bausteine für Ertragsausfall oder Mehrkosten vereinbart werden, die bei einer vorübergehenden Betriebsunterbrechung helfen – etwa wenn die Werkstatt nach einem Brand oder Wasserschaden zeitweise nicht nutzbar ist. So sorgt die Inhaltsversicherung dafür, dass aus einem Sachschaden kein finanzielles Problem und keine Existenzgefährdung für den Handwerksbetrieb wird.

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