Landesausbilderpreis Baden-WürttembergSchneider – ein ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb
Dass Schneider für eine hohe betriebliche Ausbildungsqualität im Handwerk steht, dokumentiert das bereits im Jahr 2020 von der Handwerkskammer Heilbronn-Franken verliehene Siegel „Top-Ausbildungsbetrieb“. Mit dem erstmals ausgelobten Landesausbilderpreis Baden-Württemberg wurden die vielfältigen Ausbildungsaktivitäten des Öhringer Tief- und Straßenbauunternehmens nun ein weiteres Mal ausgezeichnet.
Anzahl der Azubis steigt stetig
Mit dem Landesausbilderpreis werden herausragende Leistungen von Ausbilderinnen und Ausbildern in der beruflichen Ausbildung gewürdigt. Ausbildungskoordinatorin Selina Sulzbacher und ihr Team haben sich hier besonders hervorgetan und sich gegen rund 180 Mitbewerber durchgesetzt. Neben drei weiteren Betrieben aus dem Handwerk wurden jeweils vier Betriebe aus den Bereichen Industrie und Freie Berufe prämiert.
„Wir sind sehr stolz, diese Anerkennung von außen zu bekommen“, freut sich Selina Sulzbacher, die bei Schneider für die Nachwuchsgewinnung und -förderung zuständig ist. „Das steigert unseren Bekanntheitsgrad und hilft uns bei der Besetzung von Stellen für Auszubildende und Fachkräfte“, ergänzt sie. Dass sich die Ausbildungsaktivitäten von Schneider auszahlen, zeige sich sowohl in der Qualität als auch in der Quantität der Bewerbungen, berichtet Sulzbacher. So konnte die Anzahl der Auszubildenden inzwischen auf 40 kontinuierlich gesteigert werden.
Ganzheitliches Ausbildungskonzept
Den Schlüssel zum Erfolg sieht Sulzbacher in dem ganzheitlichen Ausbildungskonzept, bei dem mit Aktionen wie dem „Bau-Kindi“ (ab 4 Jahren) und der „Bauschule“ (ab 8 Jahren) bereits Kinder an das Handwerk herangeführt werden sollen. „Uns geht es darum, dass die Kinder etwas mit ihren eigenen Händen erschaffen und dadurch das Handwerk auf spielerische Weise erleben. In unserer Bauschule lernen die Kinder beispielsweise, Pflastersteine zu verlegen, und sie dürfen Minibagger fahren“, erzählt Selina Sulzbacher.
Für ältere Kinder hat Schneider das „orangene Klassenzimmer“ im Portfolio, das die Themen Bau und Nachhaltigkeit verbindet. Zudem bietet das Bauunternehmen ein Bewerbertraining für Schülerinnen und Schüler an, die vor der Entscheidung stehen, welchen beruflichen Weg sie nach ihrer Schullaufbahn einschlagen möchten. Dieses Angebot wird bereits von mehr als 20 Kooperationsschulen in Anspruch genommen. Um junge Menschen für eine Ausbildung bei Schneider zu begeistern, nutzt das Ausbilderteam zudem pro Jahr etwa 30 Messetage, um sich bei regionalen Ausbildungsmessen zu präsentieren.
Junge Menschen sollen stolz darauf sein, eine handwerkliche Ausbildung zu absolvieren.
Selina Sulzbacher, Ausbildungskoordinatorin bei Schneider
Stolz auf handwerkliche Ausbildung
Mit all den Aktionen für die verschiedenen Altersgruppen verfolgt Schneider eine bestimmte Mission: „Der Satz ‚Ich mache nur eine Ausbildung‘ soll verschwinden. Junge Menschen sollen stolz darauf sein, eine handwerkliche Ausbildung zu absolvieren“, sagt Selina Sulzbacher voller Überzeugung. Mit aktuell 15 Auszubildenden ist die Ausbildung zum Straßenbauer am häufigsten vertreten. Doch auch weitere handwerkliche Ausbildungen, wie die zum Tiefbaufacharbeiter und Baugeräteführer, sowie kaufmännische Ausbildungen und duale Studiengänge werden angeboten. Insgesamt bietet Schneider 16 Ausbildungsberufe und duale Studiengänge an.
Damit auch die kaufmännischen Auszubildenden und dual Studierenden, die vornehmlich im Büro arbeiten, ein gutes Verständnis für die Arbeit und die Materialien auf der Baustelle entwickeln, schlüpfen sie im Rahmen der „Azubi-Baustellen“ in neue Rollen und übernehmen – unter Aufsicht der Ausbilder und Auftraggeber – bereits früh Verantwortung. „Eine Ausbildung bei uns bereitet nicht nur auf die Berufslaufbahn vor, sie fördert auch die Persönlichkeit, den Teamgeist und das Bewusstsein für die wichtige Rolle, die wir bei Themen wie Umwelt und Mobilität einnehmen. Das Wichtigste: Für unsere Auszubildenden sind wir jederzeit ansprechbar und unterstützen sie auf allen Wegen“, fasst Selina Sulzbacher zusammen, was die Ausbildungsaktivitäten von Schneider so besonders macht.