
Pressemitteilung der Handwerkskammer vom 28. August 20251.329 Auszubildende verstärken das regionale Handwerk
Am 1. September 2025 starten im Kammergebiet der Handwerkskammer Heilbronn-Franken 1.329 Auszubildende in ihre berufliche Zukunft im Handwerk. Im Vergleich zum Stichtag des Vorjahres wurden kurz vor Ausbildungsbeginn drei Ausbildungsverträge weniger abgeschlossen. Erfahrungsgemäß werden bis zum Jahresende noch weitere Ausbildungsverträge hinzukommen.
Ausbildung als elementarer Bestandteil der Fachkräftesicherung
„Ich möchte die vielen Ausbildungsanfänger, die sich für eine handwerkliche Ausbildung entschieden haben, herzlich in der Handwerksfamilie willkommen heißen“, sagt Ralf Rothenburger, Präsident der Handwerkskammer Heilbronn-Franken. „Das Handwerk bietet den Ausbildungsanfängern beste Berufsperspektiven – bis hin zur eigenen Selbstständigkeit. Sie haben die Möglichkeit, in einem attraktiven Wirtschaftszweig mit über 130 Ausbildungsberufen die Zukunft zu gestalten“, betont der Elektroinstallateurmeister, der selbst Inhaber eines Elektrobetriebs ist.
Auch Achim Hofmann, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Heilbronn-Franken, freut sich auf den Handwerkernachwuchs: „Wer sich für eine handwerkliche Ausbildung entscheidet, hat hervorragende berufliche Aussichten. Und auch unsere Betriebe wissen um die zentrale Bedeutung der Nachwuchsgewinnung und -förderung. Denn angesichts des demografischen Wandels geht es in den kommenden Jahren im Zuge der Fachkräftesicherung verstärkt darum, die Ausbildung junger Menschen zu intensivieren.
Das Handwerk bietet den Ausbildungsanfängern beste Berufsperspektiven – bis hin zur eigenen Selbstständigkeit.
Ralf Rothenburger, Präsident der Handwerkskammer Heilbronn-Franken
Übernahmequote im Handwerk auf Rekordniveau
Rothenburger wertet auch die Verdienstmöglichkeiten als wichtigen Faktor für eine Zukunft im Handwerk: „Eine aktuelle Vergütungsstudie im Auftrag der baden-württembergischen Handwerkskammern zeigt, dass das Handwerk von Anfang an sehr gute Gehälter zahlt und auch mit anderen Branchen mithalten kann. Bei der Ausbildungsvergütung liegt das Handwerk im bundesweiten Vergleich sogar vorn.“ Der Kammerpräsident hebt noch einen weiteren Aspekt hervor: „Die bundesweite Übernahmequote im Handwerk lag zuletzt mit 79 Prozent auf Rekordniveau. Das unterstreicht sowohl den großen Wert der dualen handwerklichen Ausbildung als auch die Zukunftsträchtigkeit unseres Wirtschaftszweigs.“
Wer kurzfristig noch auf der Suche nach einem handwerklichen Ausbildungsplatz in der Region ist, kann die Lehrstellenbörse der Handwerkskammer nutzen. „Für das Ausbildungsjahr 2025/2026 sind in unserer Lehrstellenbörse aktuell noch über 150 offene Ausbildungsstellen aus den verschiedensten Gewerken inseriert. Viele Betriebe suchen weiterhin nach engagierten Auszubildenden. Interessierten bietet sich somit noch immer die Möglichkeit, einen passenden Ausbildungsplatz zu finden“, sagt Hofmann und ermutigt damit junge Menschen, noch im Herbst ihre Chance zu ergreifen und eine Ausbildung im Handwerk zu beginnen.