Älterer Mann mit weißer Haut arbeitet mit einem jungen Mann mit dunkler Haut an einer Maschine. Beide tragen Schutzbrillen.
monkeybusinessimages, Thinkstock

Ausbildung von Flüchtlingen

Viele Handwerksbetriebe möchten gerne Flüchtlinge ausbilden. Unterstützung bekommen sie bei der Handwerkskammer.

Die meisten Handwerksbetriebe stehen der Ausbildung von Flüchtlingen aufgeschlossen gegenüber. Dabei können sie sich von zwei Ausbildungsvermittlern für Flüchtlinge der Handwerkskammer unterstützen lassen.

Vor und während der Ausbildung begleiten

Die Ausbildungsvermittler der Handwerkskammer begleiten junge Flüchtlinge auf dem Weg in eine Ausbildung im Handwerk. Handwerker können sich mit allen Fragen und Besonderheiten, die sich im Verlauf des Qualifizierungsprozesses mit den Flüchtlingen ergeben, an sie wenden. Vor Beginn einer Ausbildung beziehungsweise Vermittlung, müssen die Flüchtlinge bereits einige wichtige Kriterien erfüllen:

  • Ausreichende Sprachkenntnisse, mindestens Sprachniveau B2
  • Hohe Bleibeperspektive, keine Abschiebungsgefahr
  • Grundsätzliche Ausbildungsreife, Basis-Schulkenntnisse

In der Regel sind die jungen Flüchtlinge zwar hoch motiviert, kennen jedoch oft das Ausbildungssystem in Deutschland nicht. Die Ausbildungsvermittler betreuen sie auch während der einjährigen Berufsfachschule beziehungsweise in den ersten sechs Monaten der Ausbildung.

 Ihre Ansprechpartner

Im Stadt- und Landkreis Heilbronn sowie dem Hohenlohekreis:

Figen Sülün
Berufsbildung

Tel. 07131 791-123
Fax 07131 791-2523
Figen.Sueluen--at--hwk-heilbronn.de

Im Main-Tauber-Kreis und dem Landkreis Schwäbisch Hall:

Peter Bauer
Berufsbildung

Tel. 07131 791-157
Fax 07131 791-2557
Peter.Bauer--at--hwk-heilbronn.de

Integration durch Ausbildung

Eine erfolgreiche Integration in das Ausbildungssystem im Handwerk ist für Flüchtlinge eine gute Grundlage für eine gesellschaftliche Integration. Die Betriebe gewinnen im Idealfall geeignete und motivierte Bewerber, um ihre Lehrstellen zu besetzen. Das Projekt "Integration durch Ausbildung – Perspektiven für Flüchtlinge" wird gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg.