Umstellung der KonjunkturumfrageKonjunkturumfrage kommt nun per E-Mail
Wie steht es um das regionale Handwerk? Das fragt die Handwerkskammer Heilbronn-Franken vierteljährlich bei ihren Betrieben nach, um mit einem Konjunkturbarometer die Lage der Handwerksbetriebe in der Region darstellen zu können. Ab Anfang 2026 wird die Umfrage dazu auf eine Online-Befragung umgestellt. Die Umfrageteilnehmer erhalten ab diesem Zeitpunkt eine E-Mail, mit der sie zur Befragung gelangen. „Im Gegensatz zur bisherigen Telefonumfrage können die Betriebe damit zeitunabhängiger und schneller an der Umfrage teilnehmen“, erläutert Hauptgeschäftsführer Ralf Schnörr. Durch die Online-Erhebung der Daten werden die damit verbundenen Prozesse optimiert und verschlankt. Auch um auch Belastung der Betriebe so gering wie möglich zu halten.
Betriebe im Mittelpunkt
Die Abfrage, die gemeinsam mit den anderen baden-württembergischen Handwerkskammern und Handwerk BW durchgeführt wird, bringt anonymisierte, aber korrekt gewichtete und aussagekräftige Daten hervor. Angeschrieben werden alle für die Konjunkturerhebung relevanten Gewerke. Dabei werden die Unternehmen nach ihrer wirtschaftlichen Lage gefragt: Umsatz, Betriebsauslastung, Geschäftslage und Auftragsbestand sind die maßgeblichen Indikatoren, die in die Betrachtung einfließen und in Summe Stimmung und Konjunkturlage des Handwerks beschreiben. „Diese Konjunkturdaten helfen uns, die Bedürfnisse der Betriebe in Richtung Lokal-, Landes- und Bundespolitik, aber auch gegenüber anderen Entscheidungsträgern schlagkräftig zu vertreten“, macht Schnörr klar.
Jede Rückmeldung zählt
Ab dem neuen Jahr arbeiten die baden-württembergischen Handwerkskammern zudem mit einem neuen Dienstleister zusammen, der jahrelange Erfahrung und Know-how in diesem Bereich hat: Das Institut Schreier aus Plochingen führt künftig die regelmäßige Umfrage im Auftrag der Handwerkskammern durch. Die E-Mail mit dem Aufruf kommt daher auch direkt vom Institut Schreier. Der Absender lautet: handwerk@institut-schreier.de. Die Kammer zählt darauf, dass die angeschriebenen Betriebe die vierteljährliche Umfrage unterstützen. „Mit der Teilnahme helfen sie, die politische Arbeit des Handwerks maßgeblich voranzubringen“, erläutert Schnörr. „Daher zählt jede einzelne Rückmeldung“, unterstreicht er.