Statement zur Landtagswahl„Wir brauchen eine Politik der Macher“
Die Spitze der Handwerkskammer Heilbronn-Franken fordert nach der gestrigen Landtagswahl in Baden-Württemberg eine rasche Regierungsbildung sowie die konsequente Berücksichtigung der Anliegen des Handwerks. „Der Wahlkampf ist vorbei“, sagt Ralf Rothenburger, Präsident der Handwerkskammer Heilbronn-Franken. „Jetzt gilt es, schnell vom Wahlkampf- in den Handlungsmodus zu wechseln.“ Die Parteien, die für eine Regierungsbildung infrage kommen, müssten daher zeitnah Sondierungsgespräche aufnehmen und Koalitionsverhandlungen beginnen.
„Denn die Herausforderungen für die Wirtschaft sind groß“, betont Rothenburger und führt weiter aus: „Die zentralen Anliegen des Handwerks sind der Politik bekannt – auch durch den engen Austausch mit den Vertretern des Handwerks und unseren Forderungskatalog ‚26 für 26‘. Entscheidend ist jetzt, dass diesen Forderungen konkrete Maßnahmen folgen.“ Rothenburger weiter: „Das Handwerk braucht verlässliche politische Entscheidungen, planbare Rahmenbedingungen und ein klares Bekenntnis zum Mittelstand.“ Kurzum: „Wir brauchen eine Politik der Macher“.
Dafür benötige es eine stabile und handlungsfähige Landesregierung, ergänzt Hauptgeschäftsführer Ralf Schnörr. „Die neue Regierungskoalition muss zum Wohle des Landes und seiner wirtschaftlichen Stärke an einem Strang ziehen.“ Konkret fordert Schnörr für das Handwerk weniger bürokratische Belastungen, fairen Wettbewerb, mehr Förderung bei der Nachwuchsgewinnung und Fachkräftesicherung, eine leistungsfähige Infrastruktur sowie stärkere Impulse für den Bausektor. Zudem erhofft er sich noch mehr Unterstützung beim Thema Betriebsnachfolge sowie bei der Digitalisierung des Handwerks.
Pressemitteilung der Handwerkskammer vom 9. März 2026